Unser Team Diani2018-09-10T07:08:21+00:00
Team DIANI

Team DIANI – Im Abenteuer Zuhause

Team DIANI – Claudia und Richi

Es begann als klassische Urlaubsliebe.

Unsere gemeinsame Team DIANI Kenia Geschichte begann als klassische Urlaubsliebe, der Niemand eine Chance gab und die sich wie ein kitschiger Liebesroman liest.

Vor 23 Jahren hat mich, Claudia, eine Freundin dazu überredet mit Ihr zu einem Bekannten nach Kenia zu fliegen. Ich war nie ein Afrikafan, aber da ich etwas Abstand von meinen damals schwierigen Lebensumständen in Österreich brauchte stimmte ich zu.

Wir landeten also in Mombasa und fuhren nach Diani in unser Ferienhaus, dass sich, Überraschung, als Villa am Strand entpuppte. Bereits 2 Stunden später bog dann mein “Aha” Erlebnis um die Ecke, und unser Beider Leben sollte von diesem Augenblick an ein Anderes sein.

Zu diesem Zeitpunkt lebte Richi bereits seit 4 Jahren in Kenia. Er wurde ursprünglich als Reiseleiter von einem österreichischen Reiseveranstalter nach Diani geschickt, und hat sich dabei in Land & Leute verliebt.

Ich habe mich dann sozusagen augenblicklich in Land, Leute und Richi verliebt. Aus den geplanten 3 Urlaubswochen wurden 3 Monate. In dieser Zeit übersiedelten wir nach Chale Island, ein Inselresort dass Richi als General Manager eröffnete.

“Im Paradies leben? Reichlich untertrieben!”

Nach dieser Zeit stand für uns fest dass wir zusammenbleiben. Ich gab also mein altes Leben in Europa auf und zog mit Sack und Pack ( in diesem Fall 4 Katzen), zu meinem Traummann auf eine einsame Insel im Indischen Ozean. Ich behaupte noch heute das war das beste Jahr unseres Lebens.

Danach machten wir uns mit einem Restaurant in Diani selbstständig. Schon damals waren wir ein beliebter Treffpunkt für Touristen und viele Diani Residents, und das ist bis heute so geblieben. Wir sind gerne von Menschen umgeben, und daher ist bei uns oft Partytime. Wie zum Beispiel 2001 bei unserer Hochzeit am Strand von Galu. 100 Gäste, alle Nationen, alle Barfuß, Freude pur, und auch die dazukommenden Beachboys durften mitfeiern, weil an diesem Tag einfach alle glücklich waren.

Manchmal brauchen aber auch wir eine Auszeit, und daher wollte mein Mann irgendwann wieder in Europa leben. Also sind wir ( gegen meinen Willen) für harte 10 Jahre nach Österreich, Griechenland und Spanien gegangen um im Tourismus zu arbeiten. Natürlich haben wir auch dort Land und Leute zu schätzen gelernt, aber diesen Kick, dieses Besondere, dieses Absolute “da gehör ich hin”, das hat sich nirgends eingestellt.

Selbstverständlich waren wir auch in dieser Zeit Kenia treu und sind jedes Jahr so lange wie möglich in unsere alte Heimat gereist. In einem dieser Urlaube wurde dann auch unser Sohn gezeugt, ein Globetrotter von Anbeginn, in Spanien ausgetragen, in Österreich zur Welt gekommen.

Mein größter Wunsch war aber nach wie vor ganz nach Kenia zurück zu kehren, und als John 2 Jahre alt war nahmen wir daher das Angebot “ The Sands at Nomad” zu managen mit Freude an. 26 mal übersiedeln, von Haus zu Haus, von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent hatte endlich ein Ende. Wir waren nach Hause gekehrt.

Nun leben wir seit mittlerweile 9 Jahren wieder am schönsten Strand der Welt. “The Sands” ist unser Lebensmittelpunkt, unsere Oase, die uns manchmal Alles abverlangt, aber uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Richi und ich sind aller Unke zum Trotz noch immer glücklich zusammen. Und unser 5 jähriger Liam ( gezeugt, ausgetragen und geboren in Kenia) macht die Familie komplett.

Trotz des ständigen Kommen und Gehen von diversen Expats haben wir einen wunderbaren Freundeskreis und unser Team DIANI. In unseren kargen Freizeit genießen wir die Annehmlichkeiten in diesem wundervollen Land, das tolle Klima , die freundlichen Menschen, die grandiose Natur, sowohl Strand und Meer als auch die nahegelegenen Shimba Hills. Unsere Kinder wachsen in einer Bilderbuchwelt auf, mit frischer Luft, gesunder Ernährung, tollen Lehrern, Freunden aus allen Herren Ländern und einer Freiheit die Seinesgleichen sucht. Und trotz gelegentlicher Rückschläge gibt es für uns keinen besseren Platz der Welt als Diani Beach.

Hier leben wir, hier bleiben wir, hier werden wir alt. Und ihr solltet uns hier besuchen kommen!!!!

Team DIANI – Gabriele

Wenn Visionen wahr werden.

Schon immer einmal wollte ich eine Reise auf den schwarzen Kontinent machen und die Saat dafür wurde möglicherweise bereits in jungen Jahren gesät. Ich erinnere mich gut daran wie sehr es mich als kleines Kind erstaunte, als meine Englisch Lehrerin erzählte, sie habe in Kenia gelebt und da würden zu Weihnachten die Kerzen schmelzen, so heiß sei es da. An Weihnachten? Das kann nicht sein, da ist es doch immer bitterkalt…

2001 erfüllte ich mir diesen lange gehegten Wunsch. Diese Reise hat gereicht um mich mit dem sprichwörtlichen „Afrika Virus“ zu infizieren. Das Lebensgefühl welches sich bei mir sofort eingestellt hat beschreibt am besten ein einziges Wort: GEERDET

Aus einem Wirtschaftbetrieb kommend, in dem Luxus, Lifestyle und Erfolgsorientierung zu den 10 Geboten des Unternehmens zählten, war die Einfachheit des Seins hier für mich überwältigend. Als anerkannter Workoholic hatte ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl meinem eigentlichen Ich viel näher gekommen zu sein.

Diesem noch sehr vom touristischen Erleben geprägtem Aufenthalt folgten weitere und ich kam in engeren Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. Es erschloss sich mir mehr und mehr eine völlig andere Perspektive. Abgesehen von den Annehmlichkeiten, die man hier genießen kann, gibt es selbstverständlich auch eine Kehrseite. Es waren nicht die einfachen Verhältnisse in denen viele Einheimische leben (und trotzdem glücklich sind!), sondern die traurigen Umstände mit denen Waisenkinder zurechtkommen mussten, die mich zutiefst berührt haben. Es verstärkte sich mein Empfinden, dass – zum Einen – Besitz nicht das Maß aller Dinge ist um glücklich zu sein und – zum Anderen – dass Hilfe am besten dort angebracht ist, wo Betroffene sich selbst nicht helfen können, also bei den Kindern.

Vorerst ohne viel darüber nachzudenken beschloss ich auf dem Rückflug einer dieser Reisen, in Kenia ein Kinderheim zu bauen. Speziell für jene, die sonst niemanden hätten und deren Lebenserwartung andernfalls trist, hoffnungslos und bisweilen sehr kurz wäre.

Gedacht – Geplant – Getan.

2006 gründete ich in Deutschland, meinem damaligen Wohnort, einen Verein um meiner Vision ein rechtliches Fundament zu geben, 2007 folgte ein weiterer in Österreich, diesmal zusammen mit meinem damaligen Lebenspartner. Gemeinsam konnten wir viele Freunde, Firmen und andere Sponsoren für unser Vorhaben gewinnen. Unsere eigenen und die gesammelten Mittel reichten bald um die Pläne in die Tat umzusetzen. Da man bekanntlich nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann und ich mich hundertprozentig dieser Aufgabe widmen wollte um sie zum Erfolg zu führen, hängte ich meine berufliche Karriere zu Beginn 2008 an den Nagel.

Von da an verbrachte ich viele Monate im Jahr in Kenia um den Bau des Kinderheimes zu organisieren und zu beaufsichtigen, die behördlichen Angelegenheiten zu regeln, das Team zu rekrutieren und zu trainieren und mit einer kleinen Feier 2010 die Türen des Heims zu öffnen.

Noch zwei Jahre begleitete ich das Projekt, das Team und die Kinder auf ihrem Weg in ein besseres Leben, nicht zuletzt deshalb um sicher zu gehen, dass alles auf richtigen Kurs kommt. 2012 – ziemlich genau nach Plan – stand ich dann vor der Entscheidung: Wo wollte ich künftig meinen Lebensmittelpunkt haben?

Es war an der Zeit wieder ins Berufsleben einzusteigen und meinem Sparbuch den Umkehrschwung zu lehren. Da Kenia mir bereits zur zweiten Heimat geworden war beschloss ich mein Glück hier zu versuchen und ich machte mich mit einer kleinen Consulting Firma selbstständig.

Nur zwei Jahre später erfüllte sich dann meine nächste Vision vom eigenen „kleinen Gästehaus“. Mir wurde bekannt, dass die Shimba Hills Lodge geschlossen werden sollte, würde sich nicht in kürzester Zeit ein Käufer finden. Für mich fast eine Hiobsbotschaft, betrachtete ich die Lodge schon immer als eine Art Institution in Kenia, eine Zeitzeugin der Entwicklung des Tourismus, welche mit ihren 27 Jahren bereits als „ältere Dame“ zu betrachten ist. Da langes Überlegen nicht so meine Sache ist (mein Bauchgefühl war schon immer schlauer als ich) war ich bereits sechs Wochen später stolze Mitbesitzerin der Lodge, die ich zusammen mit Investmentpartnern kaufte und leite sie nun. Ein kleines Paradies mitten im Regenwald, ein Baumhaus wie es uriger nicht sein kann, ein Schneewittchen, das aus seinem Schlaf erweckt werden wollte. Anpacken, aufräumen, renovieren, umstrukturieren, organisieren, optimieren,… genau mein Metier.

Heute begleiten mich Frösche mit ihrem Gequake in den Schlaf, nachts planschen in der Wasserstelle direkt vor dem Balkon die Wildschweine, Wasserböcke kommen zum morgendlichen Frühstück ans Ufer und genießen die saftigen Gräser. Selbst Leoparden kann man mit etwas Glück beobachten. Und wenn es sich bei den Elefanten erst einmal rumgesprochen hat wie frisch das Quellwasser hier wieder schmeckt, dann kommen die bestimmt auch wieder vorbei.

Wenn der Vollmond seine Lichtspiele im Wasser vorführt und die Bäume sich dazu sanft im Wind bewegen, dann spüre ich… hier bin ich zu Hause, spüre den Atem des Lebens, „The Breath of life“. Und das Beste daran ist, ich kann dies mit vielen Gleichgesinnten teilen, vorausgesetzt sie übernachten hier. Das mag pathetisch klingen und es ist nicht so, dass das Glück hier auf den Bäumen wächst, aber die Sonne scheint hier nun mal 360 Tage im Jahr und wenn man schon mit dem einen oder anderen Alltagsproblem zu tun hat, warum dann nicht in einer friedvollen und entspannten Umgebung bei der die Sonnenstrahlen und die netten Kenianer – wenn auch unbewusst – viele Dinge in ein ganz anderes Licht rücken?

Wenn man schon Stress hat, warum diesen nicht abbauen indem man dem Fischadler zusieht wie er majestätisch seine Kreise über der Wasserstelle zieht? Es gibt nicht mehr viele Plätze auf der Welt an denen man der Natur so nahe ist wie in Afrika, an denen man die Menschen so sehr im Einklang mit der Umwelt findet. Die unberührte Natur und die abwechslungsreiche Landschaft sind Balsam für die Seele.

Auch das gesellschaftliche Leben hier ist um vieles spontaner insbesondere in unserem Team DIANI. Man hat Lust sich zu treffen? Hier schaut niemand in seinen Terminkalender um dies zu tun, man trifft sich einfach wann immer es möglich ist. Nicht selten entwickelt sich aus einem Kaffeeplausch zu zweit eine spontane Party mit zufällig hereinschneienden Freunden, bei der alle Beteiligten ihre Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Auch wenn wir hier alle meist viel und hart arbeiten, einem entspannten Feierabend mit Freunden kann niemand widerstehen.

Die Tatsache, dass man viele Konventionen, die wir uns in Europa auferlegen, hier einfach über Bord werfen kann – der indische Ozean ist groß genug dafür – ist für mich ein nicht unwichtiger Bestandteil meiner Liebe zu Kenia. Wo sonst kann man täglich in Sandalen oder Flip Flops zur Arbeit gehen, es sei dann man ist Bademeister? Wo sonst kann man mit am Container Markt erstandenen Lieblingsteilen bei einer Geschäftsbesprechung erscheinen ohne nach dem Label gefragt zu werden? Das alles spielt hier keine Rolle, denn das Leben hier besteht aus viel wesentlicheren Dingen. Der Liebe zum Leben und dem Respekt vor den Menschen, aus der Liebe zur Natur und zu den Tieren und dem damit einhergehenden Engagement beides zu schützen.

Es würde mir nicht schwer fallen noch unzählige andere Gründe anzuführen, weshalb ich dieses Land liebe, weshalb ich so gerne hier lebe. Was aber für mich zu den wichtigsten Dingen zählt ist die Unbeschwertheit der Menschen und die Toleranz und Geduld die ihnen eigen ist – für mich eine unendliche Ressource zu lernen. Und nur in ganz seltenen Momenten schwelge ich in der nostalgischen Erinnerung an meine Stiefel und den Regenschirm oder an bitterkalte Weihnachtsabende mit brennenden und nicht schmelzenden Kerzen.

Team DIANI – Andrea und Markus

Wir leben da, wo andere Urlaub machen.

Wir leben da, wo andere Urlaub machen……und das durch einen Zufall oder man könnte auch von Schicksal reden.

Eigentlich hatten Markus und ich 1998, einen Tauchurlaub in Ägypten im Robinson Club gebucht. Ein paar Wochen vor unserer Reise bekamen wir von der TUI eine Mitteilung, das mit Baulärm zu rechnen wäre und wir kostenlos umbuchen können.

Gesagt getan … also Katalog her, damals war das noch so. Markus blättert durch und stoppt beim Robinson Club Baobab in Kenia. Sieht gut aus und tauchen können wir auch also ab nach Kenia ( für ein Woche). Wir waren überhaupt nicht vorbereitet auf Ostafrika, Impfungen, naja haben wir und Malaria ….. wird schon schiefgehen.

Anfang November sind wir in Mombasa gelandet, ich werde nie den ersten Atemzug als wir aus der Maschine stiegen vergessen! Heiß und feucht, irgendwie so ganz anders. Der Flughafen war nicht beeindruckend aber die Kenianer schon. Überall ein freundliches Lächeln und ein: “ Jambo Jambo “

Mit dem Bus durch Mombasa . Man wusste gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte und dann die Fähre, oweia, wenn das man gut geht. In Likoni , war mein erster Gedanke, was für Dreck und hier wollen wir Urlaub machen ??

Diani Beach sah dann schon viel besser aus und der Club toll und dann….. der indische Ozean. Türkisblaues Meer und dieser weiße Sandstrand ! Postkarte!!!

Jeder der uns kennt kann sich vorstellen was wir nach dem auspacken gemacht haben, erst mal an die Bar, was sonst. Dort lernten wir zwei Deutsche kennen, die ziemlich lässig neben uns saßen und fragten: “Na das 1. mal hier ?” Wir, ja und Ihr? Nach kurzem überlegen , kam die Antwort:” So 24 mal ungefähr.” Was , so alt sind die doch noch gar nicht, wieso ? Die Beiden bauen Schulen in Kenia und ob wir uns die mal anschauen möchten und das haben wir getan, gleich den nächsten Tag.

Was für ein Erlebnis , diese kleinen zauberhaften Knöpfe mit einer Lebensfreude , das hat uns einfach umgehauen. An diesem Tag ist es uns schon klar gewesen: Wir haben den Kenia Virus. Wir kommen wieder.

Wie oft haben wir gesagt , wie kann man nur immer wieder ins gleiche Land fliegen , es gibt doch so viele schöne Länder.

Stimmt, aber keines ist so wie Kenia.

Markus und ich sind dann in das Projekt mit eingestiegen. 5 Jahre lang haben wir das Projekt begleitet. Wir haben Gelder gesammelt, Patenschaften vermittelt , Klassenzimmer gestrichen usw. Es war eine wunderbare Zeit mit vielen Emotionen gute und manchmal auch nicht so gute. In dieser Zeit manifestierte sich bei uns der Gedanke: “Wir kaufen ein Grundstück in Kenia”.

Das war schon immer unser Traum. Ein Haus am Meer!! Gibt es etwas Schöneres als am indischen Ozean zu leben ?!

Tja , wie geht denn das hier überhaupt ? Ehrlich gesagt gar nicht so einfach, Gott sei Dank hatten wir viele liebe Menschen um uns herum, die es ehrlich mit uns meinten und wir 2004 endlich unser Grundstück hatten. Während dieser Zeit , mittlerweile auch schon locker über 20 x in Kenia, festigte sich die Idee: “Wir wandern aus !”

Ein Jahr haben wir uns vorbereitet und alles abgeklärt. Die größte Hürde war, finden wir eine gute Schule für unseren Sohn Marius. Damals 9 Jahre alt. Können wir ihm das zumuten , Marius sprach kein Englisch und soweit weg von seiner Schwester Nina , die schon in Wien studierte. Nachdem wir eine wunderbare Schule gefunden hatten, gab es nur noch …. den Moment, wie sagen wir das unseren Eltern und Freunden.

Also beschlossen wir , dass mit einem Paukenschlag zu tun an unserem 20. Hochzeitstag , den wir in Kenia ganz groß gefeiert haben. Die Reaktionen waren dann doch sehr verschieden, von Jubeln, Applaus , Sprachlosigkeit und auch ein paar Tränen waren dabei.

Im Juni 2004 war unser Container , der 1 1/2 Jahre in Deutschland blieb , gepackt und mit 100 kg pro Person ging es nun endlich nach Kenia. Was für ein Abenteuer für uns Alle, dass erste Mal in einem Haus wohnen und nicht im Hotel, einkaufen, Marius erster Schultag ! Alles war neu und aufregend aber es fühlte sich einfach nur richtig und gut.

Im Februar 2005 haben angefangen unser Haus zu bauen und Gästehaus und Personalgebäude. Ok , etwas überdimensioniert , was sich aber im nachhinein als gut erwiesen hatte. Ein Jahr ging die Bauphase und ehrlich das hatte Nerven gekostet.

Dann war unser Traumhaus fertig und wir erst mal auch…… puh , jetzt genießen und einfach nichts mehr tun !!

Hatten wir gedacht….aber mit Mitte 40 ist man noch nicht soweit also wir nicht , es wurde langweilig. Bei einem Glas Wein , naja vielleicht auch mehr, sind wir auf die Idee gekommen ein Resort zu eröffnen, klein aber fein. 16000 qm müssten ja groß genug sein.

Im Dezember 2006 kamen unsere ersten Gäste , übrigens am Anfang hatten wir nur zwei Zimmer und was hatten wir für ein Glück, es war toll. Mittlerweile sind wir immer noch das kleinste Resort an der Küste aber immerhin haben wir nun 4 Bungalows und eine Villa.

Was für ein Leben, jeden Morgen aufwachen und auf den Ozean schauen der seine Faszination nicht verloren hat. Mit unseren Gästen unser Resort genießen , wann immer wir möchten im Meer schwimmen. Von den Möglichkeiten Kenia zu entdecken ganz zu schweigen. Kenia ist so vielfällig und überrascht uns immer wieder.

Nun sind wir schon im 11. Jahr und unsere Entscheidung nie bereut, es ist nicht immer das Paradies aber wir sind ganz nah dran.

Team DIANI – Kurt

Tiere und Safaris sind sein Leben.

Wie ich nach Kenia gekommen bin ist schnell erzählt, ich habe einen Flug gebucht, bin in den Flieger gestiegen und nach Mombasa geflogen – daß wird euch aber nicht reichen.

Also für Euch ein wenig detaillierter.

Eigentlich wurde mir Kenia oder generell Afrika erst 1992 zum ersten Mal richtig in den Kopf gehämmert. Für mich gab es Urlaub nur dort, wo ich mit dem Auto hin konnte, selbst wenn es 24 Stunden Fahrt im VW Käfer bis Benidorm waren, fliegen kam für mich nie in Frage, wollte mein Schicksal nie in fremde Hände geben. Dann mußte ich aber einmal schnell über das Wochenende zu der Hochzeit meines Angestellten nach Neapel und das war dann nur per Flug möglich und siehe da, es war gar nicht so schlimm wie erwartet.

Aber jetzt zurück, im Spätsommer 1992 rief mich an einem Sonntagnachmittag mein fast Schwager an und fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte, mich an einem Ferienhaus in Diani Beach Kenia zu beteiligen. Die wollten sich ein Ferienhaus kaufen und konnten es sich alleine nicht leisten. Ich war erst einmal erschlagen, Afrika, Kenia, Diani Beach, alles neue Begriffe in meinem Leben. Auf die Frage, ob ich etwas Bedenkzeit hätte, kam die Antwort, natürlich, aber nächsten Monat wird das Haus 20000,- DM teurer. Nach weiteren 10 Minuten am Telefon habe ich dann, spontan wie ich nun mal bin zugesagt und mich auf ein nicht vorhersehbares Abenteuer eingelassen.

Der erste Paukenschlag kam postwendend, als seine Schwester, also meine Verlobte am Abend bei mir ankam und ich Ihr von meiner neuen Aktivität erzählt habe. Sie beendete sofort unsere Beziehung, da ich sie bei einer so wichtigen Entscheidung nicht vorher gefragt habe. Ich wußte erst gar nicht was sie mit wichtiger Entscheidung meinte, denn ein Ferienhaus in Kenia war doch alles andere, als wichtig, ein Haus wo man eventuell zwei mal drei Wochen im Jahr verbringt. Es sollte alles ganz anders kommen, das war aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Ich bin natürlich meiner Zusage treu geblieben und habe meine Zahlungen für das Ferienhaus geleistet.

Im August 1993 war es dann soweit, das Haus war fertig und es ging mit neuer Begleitung und der Familie meines fast Schwagers für drei Wochen nach Kenia. In Mombasa angekommen habe ich erst einmal einen gewaltigen Schrecken bekommen und mir meinen Teil des Hauses nach Spanien gewünscht. Durch Mombasa durch, die Fähre überquert und so langsam entspannte sich meine Beklemmung, in Diani Beach war die Welt dann vollends wieder in Ordnung, das war genau der richtige Platz für ein Ferienhaus: Diani Beach – Bougain Villa II.

Aber auch das sollte anders kommen, als erwartet.

Nach nicht ganz einer Woche mußte ich einfach feststellen, daß man sich ein Haus nicht mit anderen zusammen kaufen kann, so etwas macht man alleine, denn es gab fast täglich Streitigkeiten, mit der Frau meines fast ex Schwagers, sie war der Meinung, alles hat sie zu entscheiden. Machen wir das kurz, nach einer Woche haben wir uns zusammen gesetzt und entschieden, wer das Haus behält. Die anderen wollten es behalten und ich bekomme dann zu Hause meinen Teil des Geldes wieder. Jetzt hatte ich aber nur noch eins im Kopf, den anderen zu zeigen, daß ich es mit Kenia auch ohne sie kann.

Als erstes kaufte ich mir in der zweiten Urlaubswoche ein Grundstück, völlig unbedarft mit Handschlag und so weiter, von einem alten Mann, dem Opa eines Gärtners aus der Anlage Bougain Villa II. Er sollte alles arrangieren, zeigte mir grob wo mein Grundstück liegen würde, ich zahlte den halben Kaufpreis an und wir flogen wieder nach Hause. Als ich im Mai 1994 wieder nach Kenia kam, war mein Grundstück vermessen worden und die Grenzsteine sind gesetzt worden. Ich zahlte den Restbetrag, bekam eine Besitzurkunde und war stolzer Besitzer eines Grundstücks in Kenia.

Zuerst habe ich das Grundstück einzäunen lassen und einen Gärtner eingestellt, der es sauber halten sollte. Mittlerweile war aber der Gedanke Ferienhaus auch schon überholt, auch ich habe mich 1993, bei meinem ersten Besuch mit dem Kenia Virus infiziert und wollte einfach hier in Kenia leben.

Jetzt ging es los

In Deutschland war ich in der Speditionsbranche tätig und das war wirklich harte Arbeit, die sich auf einmal auch nicht mehr zu rentieren schien, wenn man nicht mindestens 16 Stunden am Tag tätig war. Kurze Rede langer Sinn, ich hatte bereits beschlossen, zum 31.10.1995 aufzuhören und alles zu verkaufen. Gesagt getan, am 31.10.95 war Schluß, die Firma wurde verkauft und jetzt ging es an die Haushaltsauflösung, Container packen und alles abzuschließen. Am 01.12. 95 bestieg ich dann mit meiner damaligen Lebensgefährtin den Flieger nach Mombasa, mit dabei meine Bullterrier Dame Gibsy, ohne die ich nirgendwo hin gegangen wäre und landete am 02.12.1995 für immer auf kenianischem Boden. Anfang 1996 haben wir dann unser Haus und auch ein Gästehaus zu bauen in Auftrag gegeben und im August 1997 sind wir in unser eigenes Haus eingezogen.

Man hatte schnell viele Freunde gefunden und ein recht sorgloses Leben begann seinen Lauf zu nehmen. Fast täglich grillen oder Party an der Beach und nächtelange Skatgelage oder Discobesuche waren an der Tagesordnung. Ein heftiges, aber auch sehr anstrengendes Leben. Im Jahre 2000 dann die entscheidende Wendung in meinem Leben, ich habe Elke kennen gelernt, nein gekannt haben wir uns schon vorher, jetzt haben wir uns ineinander verliebt.

Wir haben dann im Jahre 2005 Diani Beach verlassen, ich habe mein Haus verkauft und bin mit Elke an die Nordküste von Mombasa gezogen. Dort haben wir ein tolles Haus an der Beach gemietet und viel gemeinsam unternommen, unter anderem sind wir immer öfter und länger in die Nationalparks gefahren, denn diese traumhafte Natur und diese faszinierende Tierwelt hatten es uns angetan. Irgendwann haben wir dann beschlossen, wieder etwas zu tun.

Im Jahre 2008 haben wir die Firma Lady M. Safaris gegründet und angefangen, auf unsere Art und Weise Safaris in Kenia anzubieten. Gemeinsam haben wir es geschafft, aus dem nichts heraus, mit eines der führenden Safariunternehmen in Diani Beach zu gründen, hatten völlig unerwartet sehr schnell großen Erfolg und wirklich viele Gäste von Kenia begeistert. Sehr viele Gäste von uns kommen immer einmal wieder, einige sogar jährlich, was uns richtig stolz macht.

Tja Elke hat wieder Ruhe und Ordnung in mein Leben gebracht und vor knapp drei Monaten habe ich sogar mit dem rauchen aufgehört, eine Sache, die ich selbst nie im Leben für möglich gehalten hätte.

Das nächste Highlight in Kenia, am 02.12.2015 habe ich 20jähriges Keniajubiläum, wenn es unsere Zeit zuläßt, werden wir das in einem Nationalpark feiern. Wir das Team DIANI !

Euer Kurt

Team DIANI – Karl

.. oder wo die Liebe hinfällt!

Eigentlich wollte ich (Karl Salzmann) an diesem schönen Frühsommertag in Wien nur eine Runde Golf spielen und suchte im Internet jemanden der das auch möchte. Als sich eine Kenianerin (Lucy Nestler) meldete und mir den Vorschlag machte die Runde doch mit Ihr zu spielen war ich sehr erfreut, weil Sie nicht nur hübsch aussah, sondern auch im perfekten Deutsch antwortete.

Das einzige Problem die Runde jetzt tatsächlich mit Ihr zu spielen, war die Entfernung, welche uns trennte. Sie war nämlich in Frankfurt zu Hause und hat in der Eile übersehen, dass ich in Wien spielen möchte. Naja, diese war zwar für diesen Tag ein kleiner Rückschlag aber letztendlich trafen wir einige Wochen später zusammen und haben uns ineinander verliebt. Die Golfrunde wurde übrigens zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt und es stellte sich zu meiner Verwunderung heraus, dass Ihr Golf besser war wie meines!

Schon wenige Wochen später planten wir unseren ersten Keniaurlaub und da ich schon 25 Jahre zuvor mal hier war, hatte ich eine große Vorfreude in mir um zu sehen wie es heute in Kenia so läuft! Schon auf der Fahrt vom Flughafen in Mombasa bis nach Diani Beach fühlte ich wie die afrikanische Seele über mich kam und mich bis heute inspiriert und begeisternd festhält. Während dieses Urlaubes haben wir alles unternommen, was auch alle andern Touristen tun, wenn Sie hier her kommen. Doch unsere innere Kraft hat uns auch intensive nach einer eigenen Unterkunft suchen lassen. Nach vielen besichtigten, schönen aber viel zu teuren Häusern haben wir uns entschlossen ein Grundstück mit 20.000m2 zu erwerben um unseren Traum vom eigenen Haus in Diani zu verwirklichen. Schon kurze Zeit später entstanden die Visionen für unsere beiden Marken LaSpaDiani und Gourmet Traveller.

Viele Fragen uns warum wir noch immer hier sind – wo es doch sooo gefährlich sei sich in Kenia aufzuhalten!

Gute Frage – aber auch wir sind keine verrückten, welche sich gemeinsam mit unserem damals 8 jährigen Philip unüberlegt in Gefahr begeben wollten. Wie überall auf der Welt gilt der Grundsatz sich nicht dort aufzuhalten, wo es bekannter weise vermehrt zu Überfällen oder kriminellen Handlungen kommen kann!

Dieser Grundsatz gilt generell und wie immer bestätigen Ausnahmen diese Regel und ja auch mir/uns wurde schon Geld entwendet aber eben nicht nur in Kenia sondern auch in andern Ländern (auch daheim in Österreich) ist mir das passiert. Natürlich gibt es auch in Kenia Gegenden wo wir nicht hinfahren würden aber das Land ist so groß (2x größer wie Deutschland!) dass es durchaus möglich ist 1.000 oder mehr Kilometer entfernt eine Safari auf sicherem Terrain zu machen oder den Kilimanjaro zu besteigen. DIANI selbst ist auch von ALLEN Reisewarnungen ausgenommen und gilt als durchaus sicherer Platz zum Leben!

Ein weiterer wichtiger Punkt warum wir hier in DIANI sind ist das einzigartige Klima, welches an der Südküste rund um Diani Beach den ganz jährigen Aufenthalt im Freien ermöglicht und uns ein tägliches Glücksgefühl mit auf dem Weg gibt! Unser Villa lässt es zu, dass wir im Freien kochen, fernschauen oder eben mit dem Laptop unsere Büroarbeit erledigen.

Auch der Lifestyle kommt nicht zu kurz und diverse Restaurants und Events rund ums Jahr laden ein um dabei zu sein. Meine Familie und ich werden also weiter hier sein um unseren Gästen einen unvergesslichen und vor allem sicheren Aufenthalt zu gewährleisten.

Unsere Erfahrung gepaart mit unserer Überzeugung, Ihnen das schönste Land der Welt zu zeigen macht den Unterschied für Ihren Urlaub bei uns!

Das TeamDiani ist dabei eine große Unterstützung sowohl für uns als Anbieter wie auch für unsere Gäste – Die besten Produkte kommen zusammen um eine Reise nach Kenia so einfach uns sicher aber auch einzigartig und individuell für Sie zu gestalten! Lucy & Karl ein Pärchen aus 2 Welten erwartet Sie mit kulinarischen Gaumenfreuden und hochwertigen Luxus VILLEN in Diani Beach.

Wir freuen uns auf Euch

Karl & Lucy

P.S. Wir spielen noch immer Golf und genießen es bei diesem Klima unseren Sport täglich auf den vielen hochwertigen Golfplätzen in Kenia zu frönen.